BioThesis
Forschungspreis Bio-Lebensmittelwirtschaft
Dynamisch und innovativ: Die ökologische Lebensmittelbranche leistet entscheidende Beiträge zur Lösung von Nachhaltigkeitsproblemen in der Ernährungswirtschaft.
Welchen Mehrpreis akzeptieren Verbraucher für ökologisch einwandfreie Lebensmittel? Wie bio sind Lebensmittel, wenn sie rundherum in Plastik verpackt sind? Oder tausende Kilometer zwischen Acker und Teller liegen? Es gibt zahlreiche Forschungsfragen aus dem Bereich green logistics, zur nachhaltigen Ausgestaltung von Produktionsprozessen oder zu sozialen Perspektiven, die ebenso drängend wie spannend sind.
Um der Branche neue Impulse zu geben, sich fortwährend weiterzuentwickeln und dabei die eigenen Werte nicht aus den Augen zu verlieren, wurde der Forschungspreis Bio-Lebensmittelwirtschaft, heute BioThesis, ins Leben gerufen.
Preis für innovative Forschung
Junge Forscherinnen und Forscher können sich mit ihren Arbeiten bewerben. Der Wettbewerb prämiert die besten Forschungsarbeiten (Bachelor, Master und Dissertation) rund um Lösungen zu ökologischen Themen und Nachhaltigkeitsfragen. Er findet jährlich statt. Die Schweisfurth Stiftung gehört neben der Lebensbaum-Stiftung, der AÖL und der Biofach zu den Trägern des Preises. Dr. Niels Kohlschütter, Vorstand der Schweisfurth Stiftung ist Jurymitglied.
Kurz & Knapp
Projektübersicht
Projekt: Forschungspreis Bio-Lebensmittelwirtschaft
Startschuss: 2013
Status: läuft
Wirkungskreis: regional
Zielgruppe: Studenten, Universitäten, Unternehmen der Bio-Lebensmittelwirtschaft
Maßnahmen: Trägerschaft
Kontakt
Dr. Matthias Middendorf
Projektmanager Stadt-Land-Tisch
Mobil +49 151 51188053
mmiddendorf@schweisfurth-stiftung.de
Foto: Jörg Farys
Links
Weitere Informationen und Informationen zu den aktuellen Preisträger:innen finden Sie hier: biothesis.org
FiBL
Untertitel
Introtext FiBL
Wissenschaftstagung Ökologischer Landbau
Forschung
Die Wissenschaftstagung Ökologischer Landbau gilt als bedeutendste Plattform für den Austausch von Forschungsergebnissen der ökologischen Landwirtschaft im deutschsprachigen Raum. Die Tagung wurde 1991 von der Stiftung Ökologie & Landbau initiiert. Seitdem findet sie im Abstand von zwei Jahren an wechselnden Standorten statt. So hat jede Tagung ihren eigenen Charakter und trägt die unverkennbare Handschrift der durchführenden Hochschule oder Versuchsanstalt.
Das Programm
Wissenschaftler:innen aus Deutschland, Österreich und der Schweiz stellen auf den Kongressen ihre Forschungsaktivitäten und -ergebnisse im Rahmen von Posterbeiträgen oder Vorträgen vor. Workshops und zum jeweiligen Standort thematisch passende Exkursionen erweitern das Angebot des Wissenstransfers. Dadurch entsteht ein Dialogforum, das einen lebendigen und nachhaltigen Austausch von Forschungsergebnissen ermöglicht. Zugleich leistet die Tagung einen Beitrag zur Verbesserung der Kommunikation zwischen Wissenschaftler:innen, Berater:innen und Praktiker:innen.
Seit 2026 fungieren die Schweisfurth Stiftung und die Stiftung Ökologie und Landbau gemeinschaftlich als Schirmherrinnen der Wissenschaftstagung. Die letzte Wissenschaftstagung Ökologischer Landbau fand vom 3. bis 6. März 2026 mit rund 420 Teilnehmer:innen an der Universität Bonn statt.
Save the date
Die nächste Wissenschaftstagung Ökologischer Landbau findet an der Uni Hohenheim, Baden-Württemberg, vom 29. Februar 2028 bis zum 3. März 2028 statt.
„Die Wissenschaft muss vorsichtig sein, den Öko-Landbau zu bewerten, wenn die Maßstäbe und die Erfahrung dafür nicht reichen. Dies ist gerade auf globaler Ebene häufig der Fall: Der Öko-Landbau wird als Ideologie und nicht leistungsfähig betrachtet. Dabei leistet der Ökolandbau sehr wohl hervorragende und vorbildliche Leistungen in über 180 Ländern dieser Welt.“
Kurz & knapp
Projektübersicht
Projekt: Wissenschaftstagung Ökologischer Landbau
Laufzeit: seit 1991
Wirkungskreis: deutschsprachiger Raum
Zielgruppe: Wissenschaftler:innen, Beratende und forschungsaffine Praktiker:innen aus dem ökologischen Landbau und angrenzenden Disziplinen
Maßnahmen: Wissenschaftstagung alle zwei Jahre; nächster Termin 2028
Kontakt
Dr. Matthias Middendorf
Projektmanager Wissenschaftstagung
Mobil +49 151 51188053
mmiddendorf@schweisfurth-stiftung.de
Foto: Jörg Farys
Links
Wissenschaftstagung Ökologischer Landbau www.wissenschaftstagung.de
Projektpartner:innen: / Kooperationspartner:innen:
Öko-Feldtage
Treffpunkt für die Landwirtschaft von morgen
Die Öko-Feldtage (ÖFT) finden alle zwei Jahre als zweitägiges Treffen statt. Dort können sich Landwirt:innen über neue Methoden einer umweltfreundlichen Landwirtschaft informieren. Im Jahr 2025 war das Wassergut Canitz in Sachsen der Gastgeber. Mit rund 9.000 Besucher:innen und mehr als 300 Ausstellenden boten die Öko-Feldtage eine Plattform, auf der Praxis, Forschung und politische Forderungen eng verwoben waren.
Kurz & knapp
Projektübersicht
Projekt: Öko-Feldtage
Laufzeit: seit Jahreszahl bzw. von Jahreszahl bis Jahreszahl
Wirkungskreis: Wirkungskreis angeben
Zielgruppe: Zielgruppe(n) angeben
Maßnahmen: Maßnahmen angeben
Mitwirkende (optional, falls notwendig): Namen Mitwirkende, z. B. Expert:innen
Copyright
Kontakt
Dr. Niels Kohlschütter
Vorstand
Tel. +49 89 179595-13
nkohlschuetter@schweisfurth-stiftung.de
Foto: Angela M. Schlabitz
Links
Website der Öko-Feldtage: www.oeko-feldtage.de
Projektpartner:innen: / Kooperationspartner:innen:
Ökologie & Landbau
Fachmagazin
Die Zeitschrift „Ökologie & Landbau“ ist das Vordenkermedium für eine ökologische Agrar- und Ernährungskultur. Sie regt zur Diskussion und Meinungsbildung an, fördert die Weiterentwicklung des ökologischen Landbaus und vernetzt Wissenschaft, Praxis und Entscheidungsträger:innen. Ein unverzichtbarer Wegweiser für alle, die beruflich mit Landwirtschaft zu tun haben. Erscheinungsweise: vier Ausgaben im Jahr.
In jeder Ausgabe finden Sie:
- ein umfassendes Schwerpunktthema mit Beiträgen aus Wissenschaft und Praxis
- Fachartikel zu den Themenbereichen Pflanzenbau & Tierhaltung, Lebensmittel & Konsum, Politik & Gesellschaft, Natur & Umwelt, Forschung & Bildung, Grund & Boden
- Interviews mit und Porträts von Menschen aus der Biobranche
- aktuelle Kurzmeldungen, nützliche Literaturtipps sowie Termine und Neuigkeiten aus Stiftungen, Forschungseinrichtungen und Anbauverbänden
Ausführliche Informationen, die Möglichkeit zu abonnieren und frühere Ausgaben zu erwerben sowie Leseproben finden Sie beim oekom verlag
Die Herausgeberin der Zeitschrift
Die seit 1961 aktive Stiftung Ökologie & Landbau (SÖL) engagiert sich für die Weiterentwicklung des ökologischen Landbaus. Sie erschließt und verbreitet Informationen über den Bio-Landbau für Entscheidungsträger:innen in Wissenschaft, Praxis und Beratung. Die Vernetzung und die Kooperation mit Akteur:innen der Bio-Szene waren der SÖL von Beginn an wichtige Anliegen. Gemeinsam mit anderen Organisationen und Einzelpersonen bringt die SÖL ihren Sachverstand und ihre Erfahrung ein – beispielsweise in eine Reihe von Projekten im Rahmen des Bundesprogramms Ökologischer Landbau und andere Formen nachhaltiger Landwirtschaft (BÖLN).
Die Schweisfurth Stiftung und die Stiftung Ökologie & Landbau kooperieren seit Januar 2025 in einer Stiftungsgemeinschaft sowohl inhaltlich als auch institutionell eng miteinander.
Kurz & knapp
Projektübersicht
Projekt: Fachmagazin Ökologie & Landbau
Laufzeit: seit Jahreszahl bzw. von Jahreszahl bis Jahreszahl
Wirkungskreis: Wirkungskreis angeben
Zielgruppe: Zielgruppe(n) angeben
Maßnahmen: Maßnahmen angeben
Mitwirkende (optional, falls notwendig): Namen Mitwirkende, z. B. Expert:innen
Copyright
Kontakt
Dr. Niels Kohlschütter
Vorstand
Tel. +49 89 179595-13
nkohlschuetter@schweisfurth-stiftung.de
Foto: Angela M. Schlabitz
Links
Ökologie & Landbau abonnieren: oekom verlag
Stiftung Ökologie & Landbau
Gemeinsam mehr bewirken
Seit 2025 bilden die Schweisfurth Stiftung und die Stiftung Ökologie & Landbau eine Stiftungsgemeinschaft. Was beide Stiftungen verbindet, ist die Überzeugung, dass die Zukunft unserer Landwirtschaft ökologisch, verantwortungsvoll und gemeinschaftlich gestaltet werden muss. Durch die enge Zusammenarbeit bündeln wir unsere Erfahrungen, Netzwerke und Ressourcen. So können wir unser gemeinsames Anliegen – die Weiterentwicklung des ökologischen Landbaus und einer nachhaltigen Ernährungskultur – noch wirkungsvoller voranbringen.
„Wenn auch eine Stiftung oft nur einen ersten Anstoß geben kann, so wird es dadurch doch häufig möglich sein, neue Wege zu erkunden.“ Karl Werner Kieffer, Gründer der Stiftung Ökologie & Landbau
Die Stiftung Ökologie & Landbau
Die Stiftung Ökologie & Landbau setzt sich seit 1975 für eine Landwirtschaft ein, die Verantwortung für Mensch, Tier und Natur übernimmt. Sie fördert eine bäuerlich geprägte Landwirtschaft, den sorgsamen Umgang mit Boden und Wasser sowie eine artgerechte Tierhaltung. Gleichzeitig engagiert sie sich dafür, den ökologischen Landbau sowohl qualitativ als auch quantitativ weiterzuentwickeln. Ein besonderer Schwerpunkt liegt auf der Bildungsarbeit: Mit Veranstaltungen, Veröffentlichungen und Projekten stärkt die Stiftung das gesellschaftliche Bewusstsein für eine umwelt-, tier- und menschengerechte Landwirtschaft.
Was uns verbindet
Die Zusammenarbeit der Schweisfurth Stiftung und der Stiftung Ökologie & Landbau basiert auf gemeinsamen Werten und Zielen. Wir engagieren uns dafür,
- junge Menschen für den ökologischen Landbau zu begeistern und zu begleiten,
- einen ökologisch und ethisch verantwortungsvollen Umgang mit Tieren in der Landwirtschaft zu fördern,
- den Dialog über die Zukunft von Landwirtschaft und Ernährung anzuregen und loyal-kritische Debatten zu ermöglichen.
Gemeinsam schaffen wir Räume für Austausch, neue Ideen und die Umsetzung in die landwirtschaftliche Praxis.
Gemeinsam organisiert
Die Leitung der Stiftung Ökologie & Landbau liegt in Personalunion bei Dr. Niels Kohlschütter, Vorstand der Schweisfurth Stiftung. Beide Stiftungen teilen sich die Geschäftsstelle in München. Die gemeinsame Organisation ermöglicht kurze Wege, einen effizienten Einsatz der Mittel und eine enge Zusammenarbeit – damit mehr Ressourcen in die inhaltliche Arbeit für die Weiterentwicklung des ökologischen Landbaus fließen können.
Projekte der Stiftungsgemeinschaft
Öko-Junglandwirt*innen Netzwerk
Die Gründung des Netzwerks und dessen erste 15 Jahre wurden von der Stiftung Ökologie & Landbau begleitet. Die Rolle der Trägerin des Netzwerks und die Unterstützung bei der Abwicklung von Formalitäten hat seit 2021 die Schweisfurth Stiftung übernommen. Das Netzwerk stärkt den Austausch, die Vernetzung und Weiterbildung der nächsten Generation ökologisch wirtschaftender Landwirt:innen.
Öko-Feldtage
Die Öko-Feldtage sind eine Initiative des FiBLs und der SÖL. Die Öko-Feldtage ist die größte Outdoormesse für den ökologischen Landbau im deutschsprachigen Raum. Der Schwerpunkt liegt auf der Präsentation aktueller Entwicklungen, Praxisbeispiele und Innovationen in der ökologischen Landwirtschaft und wird durch fachliche Diskussionsforen ergänzt. Als Stiftungsgemeinschaft haben wir die Verantwortung für die Netzwerkfläche Zukunft auf den Öko-Feldtagen übernommen. In Abstimmung mit FiBL als Veranstalter gestalten und begleiten wir das Programm für junge Netzwerke.
Wissenschaftstagung Ökologischer Landbau
Die Wissenschaftstagung Ökologischer Landbau gilt als bedeutendste Plattform für den Austausch von Forschungsergebnissen der ökologischen Landwirtschaft im deutschsprachigen Raum. Die Stiftungsgemeinschaft Schweisfurth Stiftung und Stiftung Ökologie & Landbau ist die Schirmherrin der Tagung. Damit fördern wir den kritischen Dialog innerhalb und zwischen wissenschaftlichen Disziplinen und bringen gesellschaftlich relevante Fragestellungen in die Debatte mit ein.
Kurz & knapp
Projektübersicht
Projekt: Stiftungsgemeinschaft Schweisfurth Stiftung und Stiftung Ökologie & Landbau
Laufzeit: seit 2025
Wirkungskreis: deutschsprachiger Raum
Zielgruppe: Akteur:innen aus Landwirtschaft, Wirtschaft, Wissenschaft, Verbänden, Politik und Verwaltung sowie der Zivilgesellschaft
Maßnahmen: verschiedene Bildungsformate
Kontakt
Dr. Niels Kohlschütter
Vorstand
Tel. +49 89 179595-13
nkohlschuetter@schweisfurth-stiftung.de
Foto: Angela M. Schlabitz
Links
Stiftung Ökologie & Landbau
www.soel.de
Kooperationspartner:in:
BioFrauen*netzwerk
vernetzen. stärken. handeln.
Das BioFrauen*netzwerk ist eine engagierte Gemeinschaft von Frauen aus der ökologischen Land- und Lebensmittelwirtschaft, die Frauen ermutigen sich für Geschlechtergerechtigkeit und Sichtbarkeit einzusetzen. Gegründet im Jahr 2018, verfolgt das Netzwerk das Ziel, den Austausch, die Begegnung und die berufliche Weiterentwicklung von Frauen in der Branche zu fördern.
Vernetzen. Stärken. Handeln.
Bisher basiert die Arbeit auf ehrenamtlichem Engagement, mit Aktivitäten wie regelmäßigen Veranstaltungen zum Networking und Erfahrungsaustausch, Mentoring-Programmen, Workshops zu Themen wie Führung, Verhandlung und technischen Fähigkeiten sowie Online-Foren und Social-Media-Gruppen für eine kontinuierliche Unterstützung.
Zukünftige Entwicklung
Zukünftig strebt das BioFrauen*netzwerk eine professionelle Weiterentwicklung an: Der Ausbau der Angebote durch professionelle Workshops, Mentoring-Programme und eine stärkere Online-Präsenz sollen die Sichtbarkeit und die Präsenz von Frauen in der Branche weiter stärken.
Vision und Zielsetzung
Ziel ist es, ein unterstützendes und ermächtigendes Umfeld zu schaffen, um die Geschlechterlücke zu schließen, mehr Inklusion und Vielfalt zu fördern und die Branche zukunftsfähig zu gestalten. Mit finanzieller Unterstützung kann das Netzwerk seine Aktivitäten ausbauen und seine Mission, Frauen in der Bio-Branche sichtbar und stark zu machen, noch erfolgreicher umsetzen.
Gemeinsam wollen wir die Branche nachhaltig verändern und eine inklusive, vielfältige Zukunft gestalten.
Wir danken Ihnen herzlich für Ihre großzügige Unterstützung und freuen uns, gemeinsam an einer besseren und gerechteren Zukunft zu arbeiten
Kooperation
Das BioFrauen*netzwerk ist ein eigenständiges und unabhängiges Netzwerk, das mit der Schweisfurth Stiftung kooperiert. Die Stiftung unterstützt die Ziele des Netzwerks unter anderem durch die Abwicklung und Verwaltung von Spendengeldern.
Hier können Sie das Netzwerk mit einer Spende unterstützen.
Kurz & knapp
Projektübersicht
Projekt: BioFrauen*netzwerk
Laufzeit: seit 2018
Wirkungskreis: ökologische Land- und Lebensmittelwirtschaft
Zielgruppe: Frauen in der ökologischen Land- und Lebensmittelwirtschaft
Maßnahmen: regelmäßigen Veranstaltungen zum Networking und Erfahrungsaustausch, Mentoring-Programmen, Workshops zu Themen wie Führung, Verhandlung und technischen Fähigkeiten sowie Online-Foren und Social-Media-Gruppen für eine kontinuierliche Unterstützung
Kontakt
Nora Klopp
Projektmanagerin Netzwerk
Tel. +49 89 179595-15
nklopp@schweisfurth-stiftung.de
Foto: Nora Klopp
Links
Link zur Website des BioFrauen*netzwerks: biofrauennetzwerk.de
Artikel und vergangene Veranstaltungen:
Bündnis JöLL
Bündnis Junge ökologische Land- und Lebensmittelwirtschaft
Auf der Biofach, der Weltleitmesse für Bio-Lebensmittel, gründete sich am 2024 das Bündnis „Junge ökologische Land- und Lebensmittelwirtschaft“ (Bündnis JöLL). Das Bündnis sieht sich als Dachverband für junge Organisationen, die sich bereits entlang der gesamten ökologischen Lebensmittel-Wertschöpfungskette engagieren – von Ökolandbau über Erzeugung, Naturkostfachhandel bis hin zum Konsum. Neben der Funktion als bundespolitische Vertretung der jungen ökologischen Lebensmittelwirtschaft wird das Bündnis
JöLL verbandsübergreifend Bildung und Netzwerke in der Biobranche fördern.
Über das Bündnis
Das Bündnis „Junge ökologische Land- und Lebensmittelwirtschaft“ hat sich zur Aufgabe
gemacht, junge Menschen, die sich bereits für eine ökologische Transformation des Ernährungssystems einsetzen, zu vereinen und ihnen politisch eine Stimme zu geben. Aus dem Gründungsdokument: „Wir, die heutige junge Generation, werden die Auswirkungen einer fehlgeleiteten Landwirtschafts- und Ernährungspolitik am stärksten zu spüren bekommen. Uns muss daher politisch eine entscheidende Rolle bei der Gestaltung unseres Ernährungssystems eingeräumt werden. Denn vor allem gemeinsam können wir einen
positiven Beitrag leisten.”
Eine nachhaltige Zukunft unserer Landwirtschaft und Ernährung braucht Vielfalt und die Perspektive von Jung und Alt. Das Bündnis JöLL bündelt jetzt die Stimmen der nächsten Generation. Ich bin gespannt auf die Vorschläge vom JöLL, insbesondere was die Zukunft unserer Höfe oder Bäckereien, unserer Tierhaltung oder der Agrarpolitik angeht – sei es in Deutschland oder der EU.
Mitglieder des Bündnisses JöLL sind bislang Vertreter:innen der Verbände Biokreis, Demeter, Naturland, Junges Bioland, BNN.next und Slow Food Youth.
Neben einem Arbeitskreis, in dem die Mitglieder gemeinsame Positionen erarbeiten, gibt es einen repräsentativen Sprecher:innenkreis, bestehend aus jungen Ehrenamtlichen aus der Praxis. Diese tragen beschlossene Themen und
Forderungen nach außen in Politik und Wirtschaft.
„Wir brauchen politische Rahmenbedingungen für ein Ernährungssystem, das allen ermöglicht, sich für gute, saubere und faire Lebensmittel zu entscheiden. Für uns ist das Bündnis wichtig, damit bei der notwendigen Transformation die Interessen aller Akteur:innen berücksichtigt werden.”
Kurz & knapp
Projektübersicht
Projekte: Bündnis Junge ökologische Land- und Lebensmittelwirtschaft
Laufzeit: seit 2024
Wirkungskreis: Bundesrepublik
Zielgruppe: junge Menschen mit Interesse am Öko-Landbau
Maßnahmen: verschiedene politische Aktionen, Positionspapiere
Kontakt
Nora Klopp
Projektmanagerin Netzwerk
Tel. +49 89 179595-15
nklopp@schweisfurth-stiftung.de
Foto: Nora Klopp
Links
Zur Website des Bündnis JöLL: www.boelw.de/ueber-uns/mitglieder/joell/
Öko-Junglandwirt*innen-Netzwerk
Die Felder von morgen beackern
2006 hatte eine kleine Gruppe von Student:innen der Fachschule für Agrarwirtschaft in Kleve das Netzwerk ins Leben gerufen. Inzwischen zählt es bundesweit über 2.500 Interessierte. Ihr gemeinsames Anliegen: positive Veränderungen anstoßen, aktiv die Zukunft der Landwirtschaft mitgestalten und gemeinsam über aktuelle und auch kritische Themen des Ökolandbaus diskutieren – und mindestens ebenso wichtig: der Austausch untereinander und die gegenseitige Beratung.
Dazu haben die Mitglieder – neben dem Netzwerk selbst – unterschiedliche Formate entwickelt: Einmal im Jahr findet die Öko-Junglandwirt*innen-Tagung statt. Es ist das Herzstück des Netzwerks. Hier treffen sich Junglandwirt*innen, Gärtner:innen, Imker:innen, Winzer:innen, Schüler:innen und Studierende aus ganz Deutschland und „beackern gemeinsam die Felder von morgen“. Damit wurde ein Format geschaffen, welches einen verbandsübergreifenden fachlichen Dialog ermöglicht – mit Erfolg: 2019 verzeichnete die Tagung rund 180 Teilnehmer:innen. Darüber hinaus wird seit 2016 einmal jährlich der Öko-Junglandwirt*innen-Zukunftspreis an Junglandwirt*innen verliehen, die besonders innovative Konzepte im Bereich Ökolandbau realisieren. Zudem wurde 2016 das Kontaktforum Hofübergabe gegründet. Hier werden Landwirt:innen, die ihren Betrieb abgeben wollen, mit denjenigen zusammengebracht, die gerade auf der Suche nach einem Hof sind, den sie übernehmen können.
Sie möchten das Projekt unterstützen? Hier finden Sie mehr Infos.
Das Öko-Junglandwirt*innen-Netzwerk bietet…
…die Öko-Junglandwirt*innen-Tagung
2006 hatte eine kleine Gruppe von Student:innen der Fachschule für Agrarwirtschaft in Kleve das Öko-Junglandwirt*innen-Netzwerk ins Leben gerufen. Inzwischen zählt es bundesweit über 2.500 Interessierte. Ihr gemeinsames Anliegen: positive Veränderungen anstoßen, aktiv die Zukunft der Landwirtschaft mitgestalten und gemeinsam über aktuelle und auch kritische Themen des Ökolandbaus diskutieren – und mindestens ebenso wichtig: der Austausch untereinander und die gegenseitige Beratung.
…das Kontaktforum Hofübergabe
Ein Lebenswerk wird übergeben und ein neues möchte gleichzeitig entstehen – viel gegenseitiges Verständnis ist hier gefordert. Bei außerfamiliären und innerfamiliären Hofübergaben ist dies für beide Seiten oftmals ein existenzieller Moment, einhergehend mit vielen Visionen, Bedürfnissen, Sorgen und Hindernissen. Beim Kontaktforum Hofübergabe treffen sich Hofabgebende und Hofsuchende, um Ideen und Erwartungen auszutauschen und sich kennenzulernen.
Ihr wollt das Öko-Junglandwirt*innen-Netzwerk immer dabei haben?
Dann findet Ihr bestimmt das Richtige im Onlineshop des Öko-Junglandwirt*innen-Netzwerks!
Kurz & knapp
Projektübersicht
Projekte: Öko-Junglandwirt*innen-Tagung, Kontaktforum Hofübergabe, Zukunftspreis
Laufzeit: seit 2006
Wirkungskreis: deutschsprachiger Raum
Zielgruppe: junge Menschen mit Interesse am Öko-Landbau, Hofabgebende, Hofsuchende
Maßnahmen: jährliche stattfindende überregionale und überverbandliche Tagung in Fulda sowie das Kontaktforum Hofübergabe an wechselnden Orten, zweijährig: Verleihung des Zukunftspreises
Kontakt
Nora Klopp
Projektmanagerin Netzwerk
Tel. +49 89 179595-15
nklopp@schweisfurth-stiftung.de
Foto: Nora Klopp
Links
Zur Website des Öko-Junglandwirt*innen-Netzwerks: www.oejn.de
Zum Onlineshop des Öko-Junglandwirt*innen-Netzwerks: shop.spreadshirt.de
Projektpartner:innen: / Kooperationspartner:innen:
Dieses Projekt wird von verschiedenen Organisationen, Unternehmen und privaten Spender:innen finanziell unterstützt.
AgrarBündnis
Slogan – Untertitel
Introtext
Kurz & knapp
Projektübersicht
Projekt: Agrarbündnis
Laufzeit: seit Jahreszahl bzw. von Jahreszahl bis Jahreszahl
Wirkungskreis: Wirkungskreis angeben
Zielgruppe: Zielgruppe(n) angeben
Maßnahmen: Maßnahmen angeben
Mitwirkende (optional, falls notwendig): Namen Mitwirkende, z. B. Expert:innen
Kontakt
Vorname Name
Projektmanager Themenbereich
Tel.: Telefonnummer
name [at] schweisfurth-stiftung.de
Links
Kurze Info zum Link:
www.xy.de
Kulturland eG
Nicht gleich die Welt retten, aber ein Stück Boden
Was für ein gutes Gefühl: gemeinsam ein Stück Land zu sichern. Zu wissen, dass es in guten Händen ist und im Sinne von Artenvielfalt und Klimaschutz bewirtschaftet wird. Das alles lokal und zu fairen Bedingungen für Mensch und Tier. Jeder und jede kann über Mitgliedschaft und die Zeichnung von Kulturland-Genossenschaftsanteilen Miteigentümer:in werden und so zu der dringend benötigten Agrarwende beitragen.
Land kaufen – so funktioniert’s
Mithilfe der Genossenschaftsanteile der Mitglieder finanziert die Kulturland eG den Kauf von landwirtschaftlichen Flächen. In der Regel treten Betriebe an Kulturland heran, wenn in ihrer Nähe Land zum Verkauf steht, oder wenn Land verkauft werden soll, das sie gepachtet haben. Entsprechen die Betriebe den Kriterien, kann die Zusammenarbeit losgehen. Meistens kauft die Genossenschaft jedoch die Flächen nicht selbst. Es wird eine regionale Kommanditgesellschaft (KG) als Eigentumsträgerin gründet, an der die jeweiligen Bewirtschafter als Komplementäre beteiligt sind. Die Genossenschaft als Kommanditistin fungiert als Geldgeber und Wächterorganisation, um zu gewährleisten, dass der Hof ökologisch und regional eingebunden wirtschaftet.
Außerfamiliäre Hofübergabe
Zunehmend erreichen Kulturland eG Anfragen von Bäuerinnen und Bauern, deren Kinder den Hof nicht übernehmen wollen, denen aber die Fortführung ihres Hofes ein großes Anliegen ist. Sie würden gerne eine Übernahme durch außerfamiliäre Nachfolger möglich machen. Ihren Hof zu verschenken, ist für die Besitzer angesichts der geringen landwirtschaftlichen Rente keine Option.
… und Hofübernahme
Doch junge Quereinsteigerinnen haben in der Regel nicht das Kapital, den landwirtschaftlichen Betrieb mit Gebäuden, Eigentumsflächen und Inventar dem Vorbesitzer abzukaufen. Die Kulturland eG kann an dieser Stelle Unterstützung leisten und die Rolle des langfristigen, treuhänderischen Eigentumsträgers für den Hof übernehmen.
Seit 2019 übernimmt die Genossenschaft ganze Höfe, um sie jungen, engagierten Bäuerinnen zur Verfügung stellen, und garantiert dabei den ausscheidenden Bäuerinnen und Bauern eine angemessene Altersversorgung.
Zur Historie
Der Impuls, gemeinsam Boden zu kaufen und Bio-Höfen zugänglich zu machen, entstand 2012 am Heggelbachhof in der Bodenseeregion. Fünfzehn Hektar betriebsnahes, langjährig bewirtschaftetes Pachtland sollten kurzfristig verkauft werden. Weil die Preise für Agrarland in den Jahren zuvor extrem gestiegen waren, hätte sich der Betrieb dazu für Generationen verschulden müssen. So entstand die Idee, einen überregionalen gemeinwohlorientierten Bodenträger zu entwickeln und Bürgerinnen und Bürger zu Miteigentümern an Agrarland zu machen. Im November 2013 gründeten wir dann die Kulturland eG und konnten sie im August 2014 im Genossenschaftsregister eintragen lassen. Die stolze Bilanz: Bis Oktober 2023 haben wir für 33 Betriebe in ganz Deutschland fast 600 ha Land freigekauft. Das wurde mit den Einlagen von 1.700 Mitgliedern möglich. Die aktuellen Zahlen findet ihr immer auf der Webseite. Zur Organisation zählen heute neun Mitarbeiterinnen (fünf Vollzeit-Stellen), begleitet von sechs kompetenten ehrenamtlichen Aufsichtsräten. Die langjährigen Vorstände Dr. Titus Bahner und Stephan Illi leiten die Genossenschaft.
Titelbild: Hofgemeinschaft Vorderhaslach bei Nürnberg
Kurz & knapp
Projektübersicht
Projekt: Kulturland eG
Laufzeit: seit 2014
Wirkungskreis: deutschlandweit
Zielgruppe: Öko-Landwirt:innen
Maßnahmen: langfristige Sicherung landwirtschaftlicher Nutzflächen, Öffentlichkeitsarbeit
Kontakt
Dr. Niels Kohlschütter
Vorstand
Tel: +49 89 17 95 95-13
nkohlschuetter@schweisfurth-stiftung.de
Foto: Angela M. Schlabitz
Faire Wiesn
Genuss und Gaudi zum Wohle aller!
Das Oktoberfest ist das größte Volksfest der Welt. Mehr als sechs Millionen Gäste verspeisen dort jährlich etwa 500.000 Hähnchen, die zum größten Teil aus konventionellen Mastanlagen stammen. Die Initiative Faire Wiesn fordert mehr Nachhaltigkeit auf der Wiesn und bei allen anderen Großveranstaltungen in München.
Das Oktoberfest muss Vorreiter für eine Ernährungswende in München werden. Genuss, Gaudi und Nachhaltigkeit gehören zusammen!
Zusammen mit über 30 Projektpartner:innen wollen wir, dass das Oktoberfest und alle anderen Großveranstaltungen in München zu mehr Nachhaltigkeit beitragen. Wir möchten unser Augenmerk dabei besonders aufs Essen richten. Denn beim Thema Ernährung ist auf der Wiesn noch viel Luft nach oben. Die Wiesn und alle Großveranstaltungen auf städtischem Grund müssen Leuchtturmprojekte für echte Nachhaltigkeit werden.
Was bereits umgesetzt wurde, lesen Sie auf der Website der Münchner Initiative Nachhaltigkeit: www.m-i-n.net/faire-wiesn/
Kurz & knapp
Projektübersicht
Projekt: Faire Wiesn
Laufzeit: seit 2022
Wirkungskreis: Schwerpunkt Bayern
Zielgruppe: Wiesn-Wirt:innen, bayerische Landwirtschaft, Gäste der Wiesn
Maßnahmen: Förderung des Bio-Anteils auf der Wiesn und Speisekartenauswertung
Projektpartner und Förderer: über 30 Organisationen und Verbände
Kontakt
Dr. Niels Kohlschütter
Vorstand
Tel: +49 89 17 95 95-13
nkohlschuetter@schweisfurth-stiftung.de
Foto: Angela M. Schlabitz
Links
Ausführliche Informationen zu dem Projekt Faire Wiesn finden Sie hier
www.m-i-n.net/faire-wiesn/
Ein kurzer Film stellt die Initiative vor: www.youtube.com
Projektpartner:innen: / Kooperationspartner:innen:
Tierzuchtfonds
Züchten mit Zukunft
Die moderne Tierzucht findet heute weniger im Stall statt als im Reagenzglas. Rinder, Schweine, Puten und Hühner sind genormt, perfekt auf die Ansprüche der Menschen angepasst. Aber was ist eigentlich mit den Bedürfnisssen der Tiere? Immer mehr, immer schneller − Mensch und Tier können dem Druck des industriellen Agrarsystems kaum noch standhalten.
Folgenreicher Fokus auf Ertrag
Das moderne Industrieschwein hat einen besonders hohen Anteil an magerem Fleisch, braucht weniger Futter und wächst trotzdem schneller als die bäuerlichen Rassen vor einigen Jahrzehnten. Legehennen legen statt den naturgemäßen 50 Eiern an die 300 Eier pro Jahr. Milchkühe geben jährlich unvorstellbare 16.000 Liter Milch − werden aber bereits nach drei bis vier Jahren geschlachtet, weil die Milchleistung nachlässt.
Die Hochleistungszucht bleibt nicht ohne Folgen: Die Tiere leiden unter unerwünschten Nebenwirkungen, sind anfälliger für Stress und bestimmte Krankheiten. Als Konsequenz steigen die Tierarztkosten, werden häufiger Medikamente wie Antibiotika verschrieben. Es geht um Produktionszeit statt um Lebenszeit.
Gut, dass es erfolgreiche Alternativen gibt
Dass es auch anders geht, zeigt der Tierzuchtfonds. Diese gemeinsame Initiative der Schweisfurth Stiftung, des Deutschen Tierschutzbundes und der Zukunftsstiftung Landwirtschaft hat sich der artgemäßen Zucht der in der Landwirtschaft gehaltenen Tiere verschrieben. Das bedeutet: Statt Tiere einseitig auf Hochleistung zu selektieren, wird bei den Projekten des Tierzuchtfonds vor allen Dingen auf Gesundheit, Widerstandsfähigkeit, Langlebigkeit und den Erhalt bedrohter Nutztierrassen geachtet. Denn die bäuerliche Zucht hat in den vergangenen Jahrhunderten eine große Vielfalt an Tierrassen hervorgebracht. Sie sind eben gerade nicht genormt, sondern unterscheiden sich im Hinblick auf ihre Statur, ihre Ansprüche, ihre Eignung. So entstanden Rinderrassen, die bestens mit feuchtem Klima, felsigen Hängen oder moorigen Böden auskommen; Hühner, die sowohl Eier legen als auch Fleisch ansetzen; Schweine, die besonders gute Muttereigenschaften haben oder solche, die den Großteil des Jahres problemlos im Freien leben können.
Vielfalt erhalten
Gerade im Kontext der fortschreitenden Klimaerwärmung spielt genetische Vielfalt eine besondere Rolle bei der Anpassung an die veränderten Umweltbedingungen. Deshalb arbeitet der Tierzuchtfonds daran, dass Tiere an lokale Gegebenheiten bestens angepasst sind. Die Projekte des Tierzuchtfonds bringen die Stiere wieder auf die Bauernhöfe, lassen männliche Geschwisterküken leben und sorgen dafür, dass die vielfältigen alten Haustierrassen überleben − um nur einige Beispiele zu nennen.
Kurz & knapp
Projektübersicht
Projekt: Tierzuchtfonds
Laufzeit: seit 2004
Wirkungskreis: regional
Zielgruppe: Verbraucher, Züchter, Landwirte, Tierschutzorganisationen
Maßnahmen: Unterstützung von Zuchtprojekten, in denen die Gesundheit, Langlebigkeit und extensive Fütterung der Tiere in den Mittelpunkt gestellt wird.
Kontakt
Dr. Niels Kohlschütter
Vorstand
Tel: +49 89 17 95 95-13
nkohlschuetter@schweisfurth-stiftung.de
Foto: Angela M. Schlabitz
Links
Zur Website des tierzuchtfonds.de
Der Tierzuchtfonds ist eine gemeinsame Initiative des Deutschen Tierschutzbundes, der Schweisfurth Stiftung und der Zukunftsstiftung Landwirtschaft.
Schirmherrin der Initiative Tierzuchtfonds ist Sarah Wiener.
Bündnis für eine enkeltaugliche Landwirtschaft
Ackergifte? Nein Danke!
Introtext – fehlt noch
Kampagne „Ackergifte? Nein danke!“
2012 startete die Bürgerinitiative „Landwende“ die Kampagne „Ackergifte? Nein danke!“ und ging zwei Jahre später mit einer Website an die Öffentlichkeit. Von Anfang an forderte die Kampagne die Beendigung jeglichen Einsatzes von Pestiziden, die sie als „Ackergifte“ bezeichnet, und insbesondere des weltweit meisteingesetzten Herbizidwirkstoffs Glyphosat. Darüber hinaus setzt sie sich einerseits für die Durchführung bürgerinitiierter Studien über die Gefahren von Pestiziden ein und fordert andererseits die Landwirtschaftsministerien von Bund und Ländern dazu auf, entsprechende Forschungen zu veranlassen.
Weitere Studien
Pestizidbelastung der Luft
Dass es Abdrift und Ferntransport von Pestiziden gibt, ist schon lange bekannt. In welchem Ausmaß dies geschieht, wurde durch eine Studie zur Pestizidbelastung der Luft nun erstmals systematisch belegt. Dafür hat das wissenschaftliche Institut TIEM, im Auftrag vom Bündnis für eine enkeltaugliche Landwirtschaft und dem Umweltinstituts München, in einem Citizen Science Projekt von März bis November 2019 an 116 über die gesamte Bundesrepublik verteilten Standorten den Pestizidgehalt der Luft gemessen. Die Daten wurden mit Hilfe von neu entwickelten technischen Passivsammlern, Filtermatten aus Be- und Entlüftungsanlagen sowie durch Funde in Bienenstöcken und Baumrinden erhoben. In die Studie flossen zudem die Ergebnisse der Vor-Untersuchung an Baumrinden aus den Jahren 2014 bis 2018 mit ein. Damit ergab sich eine Gesamtzahl von 163 Standorten.
Analyse von Baumrinden
In der vom Bündnis in Auftrag gegebenen Baumrinden-Studie 2019 wurde festgestellt, dass über hundert Ackergifte an Standorten weit vom Einsatzort entfernt zu finden sind. Das heißt, die auch in Städten (z.B. im Englischen Garten in München) nachweisbaren Gifte werden von uns andauernd eingeatmet.
Kurz & knapp
Projektübersicht
Projekt: Bündnis für eine enkeltaugliche Landwirtschaft
Laufzeit: seit 2018
Wirkungskreis: deutschlandweit
Zielgruppe: Privatpersonen und Unternehmen
Maßnahmen: unabhängige Forschung, Erarbeitung einer Roadmap
Kontakt
Dr. Niels Kohlschütter
Vorstand
Tel: +49 89 17 95 95-13
nkohlschuetter@schweisfurth-stiftung.de
Foto: Angela M. Schlabitz
Links
Bündnis für eine enkeltaugliche Landwirtschaft
https://enkeltauglich.bio